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Selbstbestimmung im Alter

3. April 2025

Eine Veranstaltung aus der Veranstaltungsreihe zum Thema Hochaltrigkeit des Forum Luzern 60plus. Input-Referat: Dr. Bettina Ugolini, Leiterin der Beratungsstelle «Leben im Alter» der Universität Zürich, Podiumsgespräch mit Simon Gerber (Pro Senectute), Andrea Wanner (Viva Luzern), Carla Tavares-Mathis (Vicino), Bruno Stämmer (Tertianum), Myrtha Matthey (Unterlöchli), Rita Maeder (eigene Wohnung). Moderation: Barbara Stöckli.

Die meisten Menschen möchten selbstbestimmt alt werden und so lange wie möglich in ihrer vertrauten Wohnung und Umgebung verbleiben. Aber auch Alters- und Pflgeheime ermöglichen den Bewohnerinnen und Bewohnern ein selbstbestimmtes Leben – trotz Ver-letzlichkeit und Grenzen. Wir suchen Antworten: Gibt es ein absolutes Recht auf Selbstbestimmung? Wann kippt Selbstbestimmung in Selbstgefährdung? Wieviel Selbst- und Fremdgefährdung sind Angehörige bereit zu akzeptieren? Wie weit sorgt sich unsere Gesellschaft um ältere Menschen mit Beeinträchtigung?

  • Wann: 3. April 2025, 18.00 Uhr
  • Wo: Zentrum St. Michael, Blattenmoosstrasse 8, Luzern-Littau
  • Eintritt: frei

In einer Sensibilisierungskampagne möchte das städtische Forum Luzern-60plus mit weiteren Partnern zusammen die Generation über 80 sichtbar machen und Fragen zur Hochaltrigkeit beantworten. In verschiedenen Veranstaltungen sprechen Fachleute zusammen mit Menschen im hohen Alter über Themen zum vierten Lebensalter. Neben den schwierigen Seiten des hohen Alters geht in der Gesellschaft häufig vergessen, dass Menschen über 80 weiterhin engagiert sind und am sozialen Leben teilnehmen, dass sie genauso Wünsche und Träume haben wie Jüngere.

Zum Projekt gehört die Publikation eines Buches mit dem Titel «Im hohen Alter». Darin erzählen in 24 Porträts Menschen zwischen 82 und 97, wie sie das Altwerden erleben, wie sie den Alltag bewältigen und worauf sie zurückblicken, was sie vermissen und was sie sich noch wünschen. Alle Porträtierten werden zudem auf Plakaten an verschiedenen Orten in der Stadt sichtbar gemacht. Mit der Publikation, den Plakaten und den Veranstaltungen soll den Luzernerinnen und Luzernern Mut gemacht werden, sich mit dem eigenen Älterwerden auseinanderzusetzen. Die Kampagne will auch zum Verständnis für hochaltrige Menschen beitragen.

Flyer Veranstaltungsreihe zum Thema Hochaltrigkeit (PDF)